Wie alles begann

Seit früher Kindheit ist es mein großer Traum, in Irland zu leben. Bisher hatte ich immer viel zu viel Angst davor. Zu viele Auswanderershows im Fernsehen zeigen, wie oft so ein Schritt in einem Desaster statt in einem neuen Leben endet. Ich hätte es mir auch niemals zugetraut, so etwas zu wagen – schon gar nicht alleine.

Und dennoch ist es jetzt soweit.

Vor wenigen Monaten bin ich einer inneren Eingebung gefolgt und habe eine irische Kollegin angeschrieben. Die EM stand bevor und natürlich fieberte ich für Irland mit. Aus einem kurzen, einfachen „good luck for the first game“ wurde eine längere Unterhaltung, in der ich mich verleiten ließ meinen Kindheitstraum zu erwähnen.

Es muss Schicksal gewesen sein, denn keine 10 Minuten später erklärte meine Kollegin mir, dass eventuell bald eine Stelle frei würde. Sie hätte schon mit ihrem Chef gesprochen, er erwartet meine Bewerbung. Und dann ging alles ganz schnell:

Sofort schrieb ich eine Email, meinen Lebenslauf wollte ich nachreichen. Eine Woche später telefonierte ich mit dem Chef und der Abteilungsleiterin in Irland. Einen Monat später,  nachdem die Formalitäten geklärt waren, durfte ich mich persönlich vorstellen und Probearbeiten.

Obwohl ich seit über 10 Jahren schon in der Firma und sogar in der gleichen Abteilung arbeite, waren mir viele regionale Besonderheiten neu. Es war spannend, die irische Arbeitsweise kennen zu lernen und ich verstand mich auf Anhieb sehr gut mit dem Chef.

Die Sache war klar: ich bekam den Job!

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