Hurra!

Der Reisepass ist da! 


Noch 20 Arbeitstage und 44 Tage bis zum Umzug. 

Gestern war ich zwischendurch kurz vor einer Panikattacke. Mit meiner Freundin, die auch weg zieht, hatte ich mich über die Umzugsvorbereitungen unterhalten, und plötzlich hatte ich das Gefühl, viel zu wenig Zeit zu haben und niemals mit allem fertig zu werden. 

Ein bisschen fühle ich mich auch wie in einem Teufelskreis gefangen. Im Büro ist das vorweihnachtliche Chaos schon in vollem Gange, die Telefone klingeln, die Kapazitäten sind erschöpft, die Kunden rasten aus. Nebenbei noch Vertretung für Kollegen die krank oder im Urlaub sind. Das alleine wäre schon stressig genug. 

Nun muss ich aber für jeden meiner +/- 25 Kunden ein Profil anlegen, sprich, jede einzelne Besonderheit aufschreiben, jede Kleinigkeit, alles. Da bisher kein Ersatz für mich verfügbar ist, werden einige meiner Sachen in andere Büros übergeben. Das ist aber alles noch nicht ganz klar, und deshalb muss ich die Überhabe schriftlich vorbereiten. Das ist extrem Zeitaufwendig. Zeit die ich nicht habe. 

Denn: nebenher soll ich auch Überstunden abbauen! Ich habe bereits 4 Gleittage eingereicht, mehr kann und darf ich nicht nehmen, zum einen weil wir sowieso schon unterbesetzt sind, zum anderen weil 4 das Maximum pro Quartal sind. Ich habe aber immernoch ca. 6 Stunden die weg müssen, da wir in Irland keine Gleitzeit haben und ich deshalb keine Stunden übertragen lassen kann. 

Das ist für mich schon ein riesiger Stressfaktor, mit dem ich nicht umzugehen weiß. 

Unabhängig von der Gleitzeit ist es aber auch so, dass ich, je länger ich arbeite, natürlich weniger Zeit zuhause für meine Vorbereitungen habe. Gehe ich aber früher in den Feierabend oder fange später an, habe ich dementsprechend auch mehr Arbeit zu erledigen, denn meine Kunden schicken natürlich trotzdem Emails, die ich dann bearbeiten muss. 

Obwohl ich schon sehr viel aussortiert habe, sind meine Schränke immernoch viel zu voll. Ich schwanke auch ein wenig zwischen jetzt schon alles einpacken, damit ich Stück für Stück die Wohnung leer bekomme, und abwarten, weil ich ja nicht Monatelang nur aus einem Koffer leben kann, was dann aber mehr Stress kurz vor Abreise bedeutet. 

Wann soll ich dann noch renovieren, wenn doch meine Katzen noch bis zuletzt in der Wohnung sind? 

Meine Ersparnisse neigen sich auch bald dem Ende zu, Tierarzt, Zahnarzt, Reisepass etc. will ja auch alles bezahlt sein!

Heute sehe ich das ganze wieder relativ entspannt, irgendwie wird es schon alles gehen. Aber gestern wusste ich nicht mehr, wo vorne und hinten, oben und unten ist. 

Um mich selbst zu beruhigen, habe ich (natürlich während der Arbeitszeit, nicht dass wir doch noch etwas weg geschafft bekämen… 😏) einen Zeitplan erstellt. Für jeden Tag bis zu meinem Abflug habe ich eine Zeile erstellt, in der ich notiert habe, was ich an dem Tag erledigen will. 


Natürlich sind die Tage im Dezember noch nicht so detailliert geplant als der restliche November. Aber auch die grobe Planung hat mir geholfen, mich etwas zu beruhigen. 

Wenn alles nach meinem Plan läuft, ist meine Wohnung bis zum 30.11. nahezu vollständig ausgemistet und größtenteils bereits in Kisten verpackt, was mit muss. Wenn das klappt, kann ich mich im Dezember ausschließlich um meine Abschiede, die Vorbereitung der Katzen, das Renovieren und die Behördengänge kümmern. 

Drückt mir die Daumen, dass das klappt! 

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