Bin ich ein Hotel oder was?!

Was denken sich eigentlich manche Leute?

Leute, zu denen ich jahrelang kaum Kontakt hatte.

Leute, die ich ein zwei mal getroffen habe.

Leute, die ich kaum kenne und die mich kaum kennen.

Und ganz plötzlich, nur weil ich jetzt in Irland wohne…. Plötzlich wird der Kontakt mehr. Manche gehen noch einen Schritt weiter und melden sich ganz aus dem blauen heraus. Ob sie mal zu Besuch kommen könnten, ob ich ihnen die Stadt zeige oder wir uns mal treffen können.

Ja gut, klar…von mir aus. Kann man schon mal machen. Aber erwarte mal nicht dass ich mit jetzt eine Woche Urlaub nehme um Dich zu bespaßen!

So, und dann kommts noch besser. Die Leute, die einfach ganz dreist bei mir schlafen wollen. Einzimmerwohnung, kein Platz? Egal, wir können uns ja das Bett teilen.

Bitte wie?! Geht’s eigentlich noch?

Bin ich jetzt ein kostenloses Hotel oder was?

Ehrlich, manchmal nerven mich Menschen (im allgemeinen und im speziellen) so sehr, dass ich meine Wohnung nicht verlassen möchte, aus Angst, auf der Straße weiteren Menschen begegnen zu müssen!

11 Gedanken zu “Bin ich ein Hotel oder was?!

    • Lela G schreibt:

      Genau! Ich würd ja gar nichts sagen wenn das jetzt meine beste Freundin oder meine Nichte fragen würde… Aber Leute, die a) genug Geld haben für ein Hotel und b) kaum was mit mir zu tun haben…. dreist!!!

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      • autistanbord schreibt:

        Eben.. Ich sehe es auch etwas anders, wenn jemand aus Belgien oder auch aus einem anderen Land bei uns in Bayern nächtigen will… großes Haus, separates Gästeapartment eingebaut und vorgesehen… meinetwegen, stört mich nicht… in Belgien haben wir immer noch eine sehr kleine Zweizimmerwohnung… Klar kann auf der Couch THEORETISCH jemand schlafen, aber die ist in der Zeit seit ICH da mal drauf geschlafen habe (Die Couch hatte er schon, als wir uns kennenlernten) auch nicht besser geworden und eigentlich ne Zumutung…
        Und außerdem tritt man sich trotzdem ständig auf die Füße und es haut einfach nicht hin auf so engem Raum. Ich würde da sogar Familie ungern einquartieren.
        Bei deiner Situation mit Einzimmerwohnung und einem Bett könnte ich mir das erst recht nicht vorstellen!

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      • autistanbord schreibt:

        WG habe ich im Studium ein Jahr lang gemacht, NIE WIEDER. Ich wundere mich ja manchmal schon, dass ich meinen Mann in dieser kleinen Wohnung aushalte. (Aber da gibt es ja immer noch die Möglichkeit zwischenrein mal eine Woche allein nach Bayern zu fahren, um Ruhe zu bekommen)

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      • Lela G schreibt:

        Ja, Katzen können gar nicht nah genug bei / auf / an mir schlafen. Wenn ich die nicht im Bett habe, fehlt was. Ich teile auch gerne das Bett mit einem Partner (also wenn ich halt einen hätte….). Nur zum zusammen wohnen, also jede Nacht das Bett teilen, muss es schon besonders gut funktionieren.

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      • autistanbord schreibt:

        Ich finde außer meinem Mann jede Wärmequelle und Bewegungsquelle in meiner Nähe zum Schlafen nicht auszuhalten. Ich war selbst total perplex, als ich das erste Mal mit ihm zusammen auf der Couch eingeschlafen bin…

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