Ich bin eine Kommode

Eben habe ich mich mit einer Freundin darüber unterhalten, dass wir, im Gegensatz zu manch anderen Leuten, sehr wandelbar und vielseitig sind (Auslöser des Gesprächs war übrigens dieses Video Matthew Hussey – This gets him addicted)

Beide, meine Freundin und ich, sind vielseitig interessiert, hören verschiedene (gegensätzliche) Musikrichtungen, kleiden uns je nach Laune von schlabbrig-sportlich bis sexy-feminin und sind allgemein einfach nicht sehr festgelegt.

Wir beide machen uns Gedanken darüber, ob es nun daran liegt, dass wir nicht wissen wer wir sind, und uns daher einfach immer versuchen unserer Umgebung anzupassen?

Ich glaube eher, ich weiß sehr genau wer ich bin. Nur die Menschen um mich rum können das nicht verstehen – die meisten denken in schwarz-weiß. Wie kann jemand…die Kelly Family gut finden aber rum laufen wie jemand der Heavy Metal hört? Wie kann jemand sexy aufgetakelt sein aber eigentlich total romantisch sein?

Ganz einfach. Ich bin eben nicht nur eine Schublade….

Ich bin eine ganze Kommode!!!

5 Gedanken zu “Ich bin eine Kommode

  1. autistanbord schreibt:

    Finde ich gut… und ich würde doch eher fragen: Warum sollte man das nicht können?
    Ich finde es schön, wenn man einfach sein eigenes Ding durchzieht, ohne ständig sicherstellen zu wollen, dass auch ja alles in die eine gewählte Schublade passt. Das wäre ja so langweilig…

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    • Lela G schreibt:

      Da hast du recht, aber ich glaube viele Leute verstehen das nicht – oder haben vielleicht auch ein wenig Angst davor?! Ich weiß es nicht. Jedenfalls….ich bin jetzt eine Kommode. Welches Möbelstück bist du so? 😂

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      • autistanbord schreibt:

        Hm, ich weiß nicht… vermutlich ein Bücherregal 😉 Oder vielleicht eine sogenannter „Wellington Chest“? (eine Reisekommode der Art, die mein „Atty“ mit in den Krieg geschleppt hat, um seinen Krempel drin unterzubringen…)

        Ich glaube schon, dass einige Leute Angst davon haben, sich eine eigene Identität zu suchen und sich lieber an einer Art Schablone festhalten.

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      • Lela G schreibt:

        Ich seh schon… wir verstehen uns 😉
        Ja manchmal ist es auch recht einsam, wenn man in keine Schublade passt…. sozusagen. Aber warum soll ich Interessen und Vorlieben vernachlässigen nur um von irgendeiner „Gruppierung“ anerkannt zu werden?!

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