On the pop

It happened every time he went on the pop. At first it made him curious. Soon he became afraid. Finally he felt alone, like it was only him in the world.

„On the pop“ ist eine Redewendung die in Irland, besonders in und um Dublin, verwendet wird, wenn ein junger Mann eine Erektion bekommt – besonders in den frühen Teenager Jahren, wenn die Jungs das noch nicht ganz unter Kontrolle haben.

Ein Dubliner Schriftsteller hat eine Kurzgeschichte zu diesem Thema geschrieben. Es geht um einen jungen Mann, der bemerkt, dass immer, wenn er eine Erektion hat, eine weiße Taube auftaucht.

Im ersten Moment hört sich seltsam, vielleicht auch lustig an. In der Geschichte geht es aber eigentlich um die Verletzlichkeit der Menschen, um Ängste, um Bedürfnisse, um anders sein.

Auf dieser Geschichte basiert die Kunstausstellung, zu deren Eröffnung ich letzte Woche gegangen bin. Es ist ein Projekt von 6 Künstlern, es waren Gemälde, Installationen und Fotografien zu sehen, die Geschichte und ein Gedicht wurden vorgelesen.

Auf Grund meiner Nervosität eine gewisse Person zu treffen und wegen der unzähligen Leute, die da waren, hatte ich nicht die nötige Ruhe, mir die Kunstwerke so anzuschauen, wie ich das gerne getan hätte.

Deshalb bin ich heute nochmal hin um mir alles in Ruhe anzuschauen. Ich habe sehr viele Details entdeckt, die ich letzte Woche komplett übersehen habe und ich bin so froh, nochmal dort gewesen zu sein – diese Vielfältigkeit der Kunst und der Spielraum zur eigenen Interpretation fasziniert mich sehr.

Hier ein paar Bilder meiner Lieblingsstücke – selbstverständlich habe ich mir die Erlaubnis geholt, bevor ich fotografiert habe. Sorry, die Qualität ist nicht sehr gut, aber man kann erahnen, was es darstellen soll.

Kurzgeschichte von Peter McNamara, Fotografien von Gavin Leane, Abstrakte Kunst von Gearóid O’Dea

6 Gedanken zu “On the pop

  1. autistanbord schreibt:

    Die Großaufnahme von der Feder gefällt mir besonders gut!
    Ist dort alles so weiß gehalten? Finde ich als Farbkonzept interessant und auch spannend. Bei dem letzten bin ich mir nicht ganz sicher, was es darstellt.

    Ausstellungen mag ich allgemein gerne mehrmals anschauen, weil ich mich beim ersten Betrachten entweder in Details verliere und den größeren Zusammenhang nicht mehr wahrnehme, oder genau andersherum.

    Gefällt 1 Person

    • Lela G schreibt:

      Die Feder ist auch mein Lieblingsstück gewesen, würde ich sofort aufhängen bei mir! Das letzte war aber meiner Meinung nach das interessanteste weil es sehr viele Details bietet und viel Interpretationsspielraum lässt.
      Es ist im Prinzip grob gesagt die Form von mehreren tauben aufeinander und teile aus der Geschichte (das Gesicht, die Beine…) mit eingebaut. Es gab auch ein paar buntere Sachen, aber die Wände waren alle weiß und es wurde überall das helle pink mit eingebaut dass in meinem letzten Foto zum Kunstwerk gehört.
      Spannend war für mich auch die Ausstellung mit einem der Künstler gemeinsam anzuschauen, seine Ideen und Gedanken dazu zu hören und besonders die Details des abstrakten Kunstwerks erklärt zu bekommen.

      Gefällt 1 Person

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