Social Media Opfer

Also vorab der alle, die es noch nicht wissen:

Ich hab den Sturm ĂŒberstanden! 😁

So, jetzt zu meinem eigentlichen Thema. Social Media.

Immer öfter ist mir in letzter Zeit aufgefallen, wie viel meiner Freizeit – und Arbeitszeit – ich eigentlich damit vergeude, an meinem Handy zu hĂ€ngen.

Ich hasse es, wenn da diese kleinen roten Blasen an den Apps hĂ€ngen, die mir neue Nachrichten / BeitrĂ€ge anzeigen. Wenn ich das sehe und nicht gerade die Welt untergeht, muss ich mir das sofort anschauen. Die einzige Zeit, in der ich mein Handy wirklich ganz gezielt weg lege, ist, wenn ich ein Date habe oder mich mit jemandem treffe, der mir sehr wichtig ist / sehr nahe steht. Aber ob nun im Bus oder zuhause – das Handy ist immer Griffbereit. Gut, dass ich meine BĂŒcher alle ĂŒber die Kindle App lese und unterwegs immer Musik ĂŒber das Handy höre, fördert das ganze halt auch noch…

Trotzdem mĂŒsste ich ja nicht immer sofort alle Nachrichten öffnen, richtig?

Oft kam ich nicht mehr zum lesen oder habe die HĂ€lfte meines Films verpasst, weil ich mich mehr auf mein Handy konzentriert habe. Whatsapp, Facebook, Instagram – irgendwas ist immer.

Noch mehr nervte mich in letzter Zeit, dass ich nur noch in Katzenvideos getagged (welch wunderschön eingedeutschtes Wort, aua) wurde. Klar mag ich Katzen! Aber ist das ein Grund, mich in jedem Video mindestens von 5 verschiedenen Leuten markiert zu finden? Ist das ein Grund, mich dauernd als „crazy cat lady“ zu bezeichnen? Ich meine nicht…

Deshalb habe ich letzte Woche spontan entschieden, nach meinem Geburtstag Facebook vom Handy zu löschen. Das klappt bisher auch ganz gut – wenn ich Langeweile habe im BĂŒro kann ich immernoch ĂŒber den Browser ins Facebook, aber ich sehe die kleinen roten Zahlen mit den Benachrichtigungen nicht mehr und komme daher nicht dauernd in Versuchung. Außerdem habe ich beschlossen, wĂ€hrend dem Bus fahren – von und zur Arbeit – mein Handy weg zu stecken, auf Flugmodus zu stellen, oder zumindest alle Nachrichten zu ignorieren und mir diese Zeit zu gönnen.

Seit ich das mache – also seit etwa einer Woche – merke ich, wie es mir zunehmend leichter fĂ€llt, auch abends zuhause das Handy mal weg zu legen, wenn ich zB meine geliebten Serien (Notruf Hafenkante und SOKO Stuttgart) anschaue. Plötzlich bekomme ich wieder alles mit von meinem Film. Plötzlich lese ich wieder BĂŒcher. Und plötzlich habe ich mehr Zeit fĂŒr mich selbst!

Ganz klar: Social Media hatte mich im Griff, aber das ist jetzt vorbei!

Ein Gedanke zu “Social Media Opfer

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