Ein Zeichen!

Ich esse gerne. Gerne auch viel. Und vorallem gerne auch ungesund.

Und ich hasse es zu kochen. Echt jetzt, so richtig. Dass ich zur Zeit ab und an mal einen Auflauf mache ist das höchste der Gefühle. Ich habe weder Pfanne noch Topf zuhause. Aus Platzmangel aber auch einfach schon aus Prinzip. Sonst müsste ich ja doch noch kochen. Dabei kann ich es sogar. Ich mach’s nur nicht gerne.

Meine Kollegen machen sich da manchmal drüber lustig, besonders einer aus meinem Team. Es ist so eine Art running gag zwischen uns, dass ich mein ungesundes Zeug demonstrativ auf den Tisch lege und er sich darüber auslässt wie ungesund das doch ist. Mezzo Mix nennt er übrigens Jungle Juice. (Die lass ich mir manchmal aus Deutschland bringen)

Letztens hatte ich irgendwelche seltsamen Anwandlungen und meinte, ich müsste mich doch mal in die Küche stellen. Das Resultat: ich hatte am nächsten Tag Salat im Büro dabei. Mit Oliven und Schafskäse.

Selbigen stellte ich morgens in den Kühlschrank. Da meine Dose eher hoch als breit ist, passte sie nur in die Tür, aus welcher sie wenige Minuten später im hohen Bogen rausflog, als besagter Kollege schwungvoll den Kühlschrank öffnete. Und meine Dose überlebt ja viel, aber das dann doch nicht.

Das Ende der Geschichte war, dass ich Salat ohne alles hatte (die Oliven und der Käse sind leider auf dem Boden gelandet) und mir ein ungesundes süßes Stückchen beim Bäcker holen musste, um satt zu werden. Mein Kollege hat mir als Entschuldigung eine Dose Red Bull gebracht, und wir waren uns einig: das war ein Zeichen! Gesundes Essen und ich, das ist einfach nix.

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