Fast fertig!

Heute hatten die Läden wieder offen, zum Glück. Fast alle jedenfalls. Vor den Supermärkten sammelten sich tausende von Menschen, die bei Öffnung der Türen sofort los stürmten. Noch nie in meinem ganzen Leben, und das meine ich genau so wie ich es sage, habe ich solche Menschenmassen in einem Supermarkt gesehen. Ehrlich. Besonders der Gang in dem Toastbrot und Milch zu finden sind, da gab es einen regelrechten Verkehrsstillstand, nichts ging mehr. Von aussen drückten die Leute in den Gang, die, die schon drin waren, kamen nicht mehr raus. Wahnsinn. Ich habe wirklich nur das aller nötigste gekauft, und bereits eine Stunde später wurde mir berichtet, dass es keine Milch und kein Brot mehr gibt und auch die restlichen Regale deutlich leerer geworden sind. Wahnsinn, ehrlich.

Jedenfalls hatte glücklicherweise auch mein geliebter Argos offen. Argos ist ein Laden, in dem man fast alles bekommt, von der Kamera über Gartenmöbel bis hin zu Kochtopf und Kinderspielzeug, alles. Das besondere hierbei ist aber, dass sich die Ware ausschliesslich in einem Lager befindet. Man geht auf die Website (oder in den Laden), schaut am Computer nach dem Artikel, den man haben möchte, notiert sich die Warennummer. Mit dieser geht man zur Kasse, bezahlt und erhält eine Nummer. Die Ware wird im Lager geholt, die Nummer wird aufgerufen und man kann das erworbene Teil in Empfang nehmen. Natürlich ist der Laden dementsprechend günstig, denn es wird deutlich weniger Personal benötigt, als in anderen Geschäften.
Ich konnte mir dort ein kleines Regal für mein Badezimmer kaufen – endlich habe ich eins gefunden, dass in meine seltsame, winzige, schmale Ecke passt. Während halb Dublin sich um Brot und Milch stritt, marschierte ich also glücklich und zufrieden mit meinem neuen Regal durch den Ort.

Dank dem neuen Regal konnte ich weiter umräumen, in meiner Schreibtischschublade (so ein Wort gibt es wohl auch nur im deutschen, oder?) sind nun tatsächlich nur noch Dinge, die in einen Schreibtisch gehören, während sich meine Kosmetikprodukte endlich ausschliesslich im Bad befinden.

Ich habe heute (und gestern Abend) auch das erste mal, seit ich in dieser Wohnung wohne, an meinem Esstisch gegessen. Endlich starre ich nicht mehr die Wand an, wenn ich da sitze!

QJSD3936.JPGRomantic dinner for two.

Ich bin also nun mit meiner Wohnungs-Umräum-Aktion fast fertig – nur die Küche selbst, also die Küchenschränke, fehlen noch.
Ich hasse es zu kochen. Ich kann’s, aber ich hasse es. Daher hatte ich mir bisher nie die Mühe gemacht, die alten, schäbigen Sachen, die schon vor mir in der Wohnung waren, aus den Küchenschränken zu räumen, und diese für mich zu beanspruchen. In letzter Zeit mach ich mir aber doch manchmal Kleinigkeiten, und ich denke, es ist an der Zeit, wenigstens ein klein wenig Platz zu schaffen für meine eigenen Sachen, und dann vielleicht auch doch mal einen Topf oder eine Pfanne anzuschaffen – es gibt ja solche One-Pot-Gerichte, das würde sogar ich hinbekommen, ohne einen Anfall zu kriegen.
Das ist nun also der Plan für Sonntag, die Küche umräumen.

Womit jedenfalls vorallem die Katzen fertig sind, sind die Nerven. So toll das Gefühl auch ist, jetzt mehr Platz zu haben (die Miezen genießen es, glaube ich, auch), so sehr nervt das ewige hier putzen, da rum räumen, dann hier nochmal putzen… Seufz.

Oscar desk

….jetzt seh ich schon dreifach!

Oscar window 3

Oscar träumt von besserem Wetter, so dass er raus gehen kann während ich putze.

tinsel couch_

Tinsel ist müde vom vielen Putzlappen jagen

truffles window

Trüffi, die Gelassenheit auf vier Pfoten….will einfach nur in Ruhe schlafen!

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