Tourist for a day

Nachdem meine Freundin ja nun doch nicht kam, will ich meine freie Zeit trotzdem irgendwie sinnvoll nutzen. Um mal raus zu kommen und was anderes zu sehen, habe ich eine Tagestour für Touristen gebucht.

Zwischen vielen Japanern, Amerikanern und mehreren anderen Nationen saß ich also Stundenlang im Bus und hörte mir alle möglichen historische Fakten (die ich schon kannte) an, um dann 2 Stunden an den Cliffs of Moher, 10 min am Burren und eineinhalb Stunden in Galway zu verbringen. The Burren und die Cliffs of Moher habe ich zum dritten Mal, Galway zum vierten Mal besucht. Das Wetter war, für die Westküste untypisch, extrem sonnig und angenehm warm. Zum fotografieren war es eigentlich schon fast zu sonnig, aber ich habe es sehr genossen.

Eine Kleinigkeit hab ich auch doch noch gelernt: nämlich wo das Wort „lynchen“ her kommt. In Galway gab es mal einen Bürgermeister namens Lynch, der es mit dem bestrafen sehr genau nahm. Als sein eigener Sohn des Mordes beschuldigt wurde, verhängte er die Todesstrafe. Niemand wollte den Sohn des Bürgermeisters auf dem Gewissen haben, und so erhängte Lynch seinen Sohn selbst! Daher der Ausdruck „der wird gelyncht“

Die Cliffs of Moher (knapp 300m tiefe Steilklippe die sich über 8km zieht) waren das erste, was ich als 6jährige auf einem Bild von Irland gesehen habe.

The Burren ist eine felsige, karge Landschaft die gerne auch als Mondlandschaft beschrieben wird. In den Felsspalten sind Pflanzen gut vom Wetter geschützt und somit ist die Gegend ein Naturschutzgebiet.

2 Gedanken zu “Tourist for a day

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