Wo sind wir denn eigentlich?

Da es in letzter Zeit sehr stressig war, privat und auf Arbeit, habe ich mir spontan einen Tag frei genommen. Ich habe mir vorgenommen absolut nichts zu tun, und das ist mir – unfreiwillig – auch gelungen.

Meine Vermieterin hatte vergessen zu erwähnen, dass wegen Renovierungsarbeiten in einer der Wohnungen im ganzen Haus das Wasser abgestellt wird. Geschirr spülen war also nicht machbar.

Ich entschied mich, meine Kamera nach fast einem Monat endlich mal wieder in die Hand zu nehmen und fuhr mit dem Bus ans Meer.

Nach 9km laufen kann ich einen weiteren Erfolg melden: trotz der langen Tour gestern und dem laufen heute habe ich keine zusätzlichen Schmerzen in Knie und Hüfte! Selbst mein Fuß tut nicht übermäßig weh – nicht mehr als sonst. Ich bin begeistert!

Bis ich dann zuhause war und endlich das Wasser wieder angeschaltet wurde, war es so spät, dass der Wasserdruck schon runter gestellt wurde. Da es in Irland momentan so ungewöhnlich warm und trocken ist, haben wir Wasserknappheit und der sowieso schon schwache Wasserdruck wird nachts noch weiter herunter gestellt. Meine Dusche war also…etwas anstrengend und Abgespült habe ich immer noch nicht. Wenn es um solche Dinge geht – ob nun Schneesturm oder Orkan oder Warm und Trocken – kommt Irland einfach nicht klar. Als wären wir nicht in Europa sondern…ich weiß nicht. Einem Dritte Welt Land oder so.

Der Tag war aber entsprechend entspannend – ich habe wirklich gar nichts getan, nichts, außer zu fotografieren und in der Hängematte zu liegen.

4 Gedanken zu “Wo sind wir denn eigentlich?

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