Insel, bitte! Schnell!

..und möglichst einsam, wenn’s geht. Lebensmittel Lieferung einmal Wöchentlich reicht völlig. Danke.

Das Jahr hat eigentlich echt gut angefangen. Ich habe eine für mich scheinbar funktionierende Kombination aus Sport und Diät gefunden. Ich habe es geschafft, keine Überstunden zu machen, genug zu schlafen, zu fotografieren, Freunde zu treffen. Ich habe positive Rückmeldung von meiner Chefin bekommen und bin in ein Förderprogramm akzeptiert worden. So weit so gut.

Und dann ging es Berg ab. Meine Vermieterin will das Haus verkaufen und mitten in die Pampa ziehen. Ich soll zwar mit, aber das geht nur mit Auto. Auto geht aber bei mir nicht. Die einzige Wohnung die momentan auf dem Markt ist die Katzen erlaubt und die ich mir leisten kann (trotzdem noch dreihundert Euro mehr als ich jetzt zahle) besteht aus einer Küchenzeile vor der eine Matratze liegt hinter der ein Sessel steht. Kein Witz. Die Vermieterin sagt sie hätte eine Lösung ich soll mir keine Sorgen machen, aber das macht mir nur noch mehr sorgen. Und dann schafft es meine Freundin – oder Bekannte – diese Sorge in einen Monolog über meine schlechte und ihre gute Ernährung zu drehen. Demnach mache ich alles falsch – und sie natürlich richtig. Ich bin müde, so müde. Mein Körper reagiert auf Stress immer mit Müdigkeit. Letzte Nacht habe ich von halb 9 geschlafen bis um 7 – eine ganze Stunde verschlafen! Ich weiß nicht, wann mir das zuletzt passiert ist!

Das einzige gute: der Gedanke dass in wenigen Tagen meine Vermieterin mit diversen Maklern durch meine Wohnung läuft löst bei mir keine Panikattacke aus. Klar, ich muss am Wochenende nochmal schnell aufräumen und putzen. Aber wenn ich mich erinnere wie sowas noch vor 3 Jahren heulkrämpfe bei mir ausgelöst haben, wie ich damals total erstarrt bin und alleine überhaupt nicht mit der Situation umgehen konnte….

Das Jahr hat gerade erst angefangen – hoffen wir mal, es geht nicht so weiter!

6 Gedanken zu “Insel, bitte! Schnell!

    • Lea schreibt:

      Kommt drauf an was die Makler sagen die nächste Woche im Haus einfallen. Wenn die nicht genug für das Haus bieten dann erledigt sich der ganze Alptraum wieder. Die Vermieterin will mir dieses Wochenende ihre Lösung präsentieren. Es ist alles in der Schwebe

      Liken

      • Lea schreibt:

        Ja, das ist meine große Hoffnung. Ich hab auch einen Plan B – meine neue Kollegin und ihr Mann suchen mit Hund auch eine Wohnung. Wenn wir uns zusammen tun können wir ein Haus mieten, das wäre deutlich einfacher. Dann muss ich halt in einer WG wohnen, aber besser als eine Matratze in der Küche allemal!

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  1. rosabluete schreibt:

    ich drücke die Daumen, dass sich die Idee erledigt und du dort wohnen bleiben kannst.

    unser Jahr ist leider bisher auch sehr bescheiden, …
    unser kleines kaninchenmädchen hat eine op leider nicht überlebt und wir sind sehr traurig.

    Gefällt 1 Person

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