Aufs Maul anyone?!

Was hab ich mich gestern aufgeregt. Über alles und jeden, und ein paar Leute im speziellen.

„Aufs Maul“ wäre hier dann auch eher im verbalen Sinn gemeint. In einer Stimmung wie dieser nehme ich kein Blatt mehr vor den Mund und sage gerade heraus was ich denke, egal was mir das für Ärger einhandelt.

Ich hab mich gefühlt als wäre ich nur noch von Idioten umgeben. Ich hätte einige Personen aus meinem näheren Umfeld gerne an die Wand geklatscht.

Meine Stimmung war so tief unten, dass nur noch ein neues Tattoo geholfen hätte. Mit einem neuen Tattoo fühle ich mich immer hübsch, und der Schmerz während dem Stechen lässt mich alles andere vergessen. Aus dem Grund habe ich eigentlich immer ein paar kleinere Motive im Hinterkopf, die ich in solchen Situationen hervor hole.

Obwohl Tätowierungen hier günstiger sind als in Deutschland, kann ich es mir diesen Monat leider nicht leisten.

Es blieb mir also leider nichts anderes übrig als früh schlafen zu gehen und heute immernoch gereizt aufzuwachen. Seufz.

8 Gedanken zu “Aufs Maul anyone?!

  1. autistanbord schreibt:

    Ojeh… die Tage kenne ich.
    Bei uns ist grade leider wieder familiär Land unter dank Oma… bin noch nicht mal beim Blogs lesen auf dem Laufenden…

    Tattoo überlege ich mir übrigens auch immer mal wieder, aber… ich habe so große Probleme, mich an Veränderungen an mir zu gewöhnen, dass ich es echt riskant fände, wo ich es sehen kann (weil ich nicht abschätzen kann, wie lange es mich massiv ablenkt), und wo ich es nicht sehe finde ich es irgendwie rausgeworfenes Geld…

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      • autistanbord schreibt:

        Ich würde auf jedenfall ein Motiv wollen, das für mich eine Funktion hätte, z.B. als Fokus zum Overload rauszögern/abwenden. Mit rein dekrorativen Sachen kann ich wenig anfangen, ich denke das ist ähnlich wie ich auch keinen Schmuck mag, der keine Funktion hat außer hübsch auszusehen.

        Ich gehe aber davon aus, dass das besser funktioniert als die Kinderklebetattoos…die gingen bei uns zumindest immer nicht so wahnsinnig gut.

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      • Lela G schreibt:

        Okay, irgendwie fehlt mir grad die Vorstellungskraft. Wie kann ein tattoo eine Funktion haben?
        Rein dekorativ find ich auch nicht so gut, das sind dann meist so Modetattoos… meine haben halt alle eine Bedeutung für mich, entweder sie erinnern mich an bestimmte Momente in meinem Leben oder sie stehen für etwas das mir wichtig ist. Trotzdem sind sie auf den ersten Blick einfach nur dekorativ, kaum jemand kommt hinter die Bedeutung.

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      • autistanbord schreibt:

        Konkretes Beispiel: Ich weiß, ich gehe in eine Situation, in der ich ein hohes Risiko habe, sensorisch „überladen“ zu werden. Ich habe z.B. ein ein Tuch mit einem bestimmten sich wiederholenden (oder Endlos-)Muster dabei, meistens um die Hand gewickelt, da ich am Hals nicht gut Druck ertragen kann, nicht mal von einem dünnen Halstuch, Wenn ich merke, es sind zu viele EIndrücke um sie zu verarbeiten, und es wird nur noch sinnloses Chaos, kann ich durch „nachfahren“ eines solchen Musters (mit dem Finger oder mit den Augen) dann das „zuviel“ nochmal wieder ausblenden, mir etwas Pause im Hirn schaffen und damit die Zeitspanne verlängern, die ich habe, um in einen ruhigeren Bereich zu kommen, ohne etnweder komplett erschöpft zu sein oder gar in einen echten Overload zu rutschen. Die Funktion könnte z. B. ein entsprechendes Design auf dem Handrücken oder am Unterarm auch gut übernehmen, mit dem Vorteil, dass es nicht verlierbar wäre und zuverlässig jedes Mal gleich ist.

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