Der tägliche Kampf

Im Winter ist es so schön einfach. Ich komme nach der Arbeit nach Hause, die Katzen warten schon auf mich, bekommen ihr Futter, wir machen es uns gemeinsam vor dem Kamin gemütlich und alles ist gut.

Jetzt ist aber Sommer, und Irland hat wahnsinnig lange Tage. Wenn ich um 6 Uhr aufstehe ist es schon Taghell, und zwar seit einer ganzen Weile. Dunkel wird es erst gegen halb 11 abends, aber auch nicht so richtig.

Wenn ich abends nach Hause komme, warten die Katzen auf mich und bekommen ihr Futter. Anders als im Winter wollen sie dann aber unbedingt nochmal raus, was ich ihnen nicht verdenken kann – ich leg mich ja selbst noch gerne in die Hängematte.

Das Problem ist nun aber, dass ich die Herrschaften nachts drinnen haben möchte, die Herrschaften aber bis Mitternacht draußen sein möchten, was mir jedoch wieder zu spät ist. Lass ich sie doch draußen, bekomme ich am Morgen vorwurfsvolles maunzen, sie legen sich erstmal schlafen und wenn ich nach Hause komme ist die ganze Bude zerrupft.

Also habe ich angefangen, gegen 10, halb 11, wenn ich schlafen will, eine extra Portion zu füttern. Damit konnte ich sie ganz gut rein locken.

Bis sie kapiert haben, dass sie dann nicht mehr raus dürfen.

Jetzt läuft das so… locken. Katze 1 rein. Tür zu. Weiter locken. Katze 2 rein Katze 1 raus. Mist. Tür zu. Weiter locken. Katze 1 wieder rein. Tür zu. Weiter locken. Katze 3 rein, Katze 2 raus. Mist. Tür zu. Weiter locken…. ihr versteht schon.

2 Gedanken zu “Der tägliche Kampf

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